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Strassenverhältnisse und Strassenbau in Myanmar

Die Strassenverhältnisse in Myanmar sind einmalig auf der Erde – einmalig prekär. Einmal abgesehen von der Burmastrasse nach China und der ganz neuen Autobahn von Mandalay über die Hauptstadt Naypyidaw bis nach Yangon, wo sich ab und zu ein Auto hin verirrt, gibt es praktisch keine Strassen, die europäischen Normen genügen. Schmale Bänder, kaum breit genug, dass zwei Autos aneinander vorbeifahren können, manchmal asphaltiert, immer mit Schlaglöchern. Dafür sieht man bei diesem Tempo mehr vom Landleben. Neben der Strasse verläuft noch die Spur für die Ochsenkarren.

Strassenverhältnisse und Strassenbau in Myanmar Handarbeit Wege

Diese Strassen werden zwar überall repariert und geflickt, aber die Methoden sind auch hier einmalig. Bauetappen erstrecken sich in der Regel nur über 100 m, alles Handarbeit, Maschinen sucht man meistens vergeblich, höchstens mal ist eine Walze vor Ort. Häufig sind es Frauen, die Steine  klopfen, Erde heranschleppen oder Bitumen vergiessen. Und die Hoffnung, dass der nächste Monsun nicht alles wegspült.

Strassenverhältnisse in Myanmar: Strassen Bau Frauen Frauenarbeit

Speziell auch die Situation mit dem Rechtsverkehr. Als britische Kolonie (bis 1948) war in Burma bis 1970 Linksverkehr. Dann hatte der Staatschef Ne Win einen Traum, der ihn zur Umstellung auf den Rechtsverkehr bewog. Alle alten Fahrzeuge und auch die meisten modernen Autos (japanische Gebrauchtwagen) sind jedoch auch heute noch mit Rechtssteuerung versehen. Das macht das Überholen nicht ungefährlich. Die grosse Busse haben daher eine zweite Person im Cockpit, welche dem Fahrer sagt, wann er überholen darf und wann er lieber hinter dem Lastwagen bleiben sollte.

Strassenverhältnisse in Myanmar: Strassen Rechtsverkehr Brücke

Viele Gebiete sind überhaupt nicht mit Strassen erschlossen. Hier helfen Fähren weiter. Die grossen Ströme Ayeyarwaddy und Chindwin sind wichtige Lebensadern in Myanmar. Morgens um 5  Uhr, noch im Dunkeln, drängen sich die Menschen an Bord. Durch mäandrierende Landschaften führt die gemächliche Fahrt. Bei jedem Halt kommen die lokalen Händlerinnen mit grossen Schalen auf dem Kopf und offerieren Obst, Snacks und Lunchbeutel. Läuft die Fähre auf eine Sandbank, heisst es aussteigen, damit mit reduziertem Gewicht das Boot schneller wieder flott gemacht werden kann. Improvisieren ist alles in Burma.

Strassenverhältnisse: Myanmar Fähre Warten Menschen

Orte und Namen in Myanmar

Myanmars Orte und Namen

Die Namen von Orten, Klöstern und Sehenswürdigkeiten in Myanmar können verwirren, da es im Westen keine einheitliche Schreibweise für sie gibt. Für viele der im deutschen sowie englischen Sprachraum gebräuchlichen Namen hat die Regierung die alten, teils vorkolonialen Schreibweisen wieder eingeführt. Gut zu sehen ist diese Namensvielfalt schon beim Landesnamen. Aus dem englischen Burma oder dem im deutschen Sprachraum gebräuchlichen Birma ist Myanmar geworden.

Bei unseren Informationen versuchen wir, möglichst wenig Verwirrung bei Myanmars Orten und Namen zu verursachen. Sie finden unten eine alphabetische Liste der von uns benutzten Namen, ergänzt mit kurzen Beschreibungen sowie Erklärungen.

Akha (Ethnie)

Die Akha, ein tibeto-birmanischer Stamm, leben in der Shan-Provinz um Kengtung und sind mit den Lisu und Lahu verwandt. Die Akha bauen ihre Dörfer gern auf Bergrücken. Ihre Häuser sind auf Pfählen gebaut. Sie betreiben Reisanbau (Brandrodung) und züchten Hängebauchschweine sowie Wasserbüffel. Akhas sind Animisten und fürchten sich vor Wassergeistern. An jedem Dorfeingang befinden sich Geisterfallen. Auffallend ist der Kopfschmuck der Akha-Frauen, der mit vielen Silberkugeln, -münzen, Kauri-Muscheln, Federn sowie Bändeln verziert ist und wie ein Helm aussieht.

Ayeyarwaddy

Der Irrawaddy (auch Ayeyarwady) ist der grösste Fluss Myanmars und seine wichtigste Lebensader. Er entsteht durch den Zusammenfluss von N’mai and Mali nördlich von Myitkyina und fliesst in nord-südlicher Richtung durch das ganze Land. Im Irrawaddy- Delta südlich von Yangon ergiesst er sich in die Andamanen-See. Sein durch Sedimentablagerungen fruchtbares Mündungsdelta wird vorwiegend zum Reisanbau genutzt. Die wichtigsten Nebenflüsse sind der fast ebenso lange Chindwin im Westen des Landes sowie Sittoung, Thanlwin und Kaladan.

Bagan

Am Ostufer des Irrawaddy in Zentralmyanmar gelegen, birgt die historische Königsstadt über 5000 Ruinen sowie 2000 erhaltene Sakralgebäude aus Ziegelsteinen einer sich über 36 km² erstreckenden Tempelanlage und zählt damit zu den grössten sowie bedeutendsten archäologischen Stätten Asiens.

Bago

Die viertgrösste Stadt Myanmars liegt ca. 85 km nordöstlich von Yangon. Früher Hauptstadt des Mon-Reiches ist Bago heute die Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungseinheit Bago-Division. Hauptattraktionen der Stadt sind der über 50 m lange liegende Shwethalyaung-Buddha sowie die Schwemadaw-Pagode, welche Reliquien Buddhas beherbergen soll und die höchste Pagode im Land ist.

Beinruderer

Rudertechnik der Fischer auf dem Inle-See im Shan-Staat. Um seine Hände für das Netz frei zu haben, steht der Fischer mit einem Bein auf dem Heck seines schmalen Bootes, während er das andere Bein um das Paddel schlingt, um damit sein Gefährt schraubenartig fortzubewegen und zu steuern.

Bogyoke Aung San Markt

Das 1926 erbaute Gebäude liegt in der Nähe des Hauptbahnhofes von Yangon und wird, nach seinem Erbauer C. Scott, auch “Scott Market” genannt. Es werden Waren des täglichen Bedarfs sowie Kunsthandwerk angeboten.

Chin (Ethnie)

Die Chin (tibeto-birmanisch) sind eine der grössten Volksgruppen in Myanmar (ca. 1.5 Millionen) und besiedeln die im Westen gelegene Chin-Provinz. Die Chin bestehen aus sehr vielen verschiedenen Stämmen sowie Clans. Durch eine sehr aktive baptistische Missionstätigkeit bekennt sich die Mehrheit der Chin zum Christentum. Trotzdem haben sich viele animistische Zeremonien und Praktiken bis heute erhalten. Tieropfer sind keine Seltenheit. Besonders auffällig sind die Gesichts-Tatauierungen der Chin-Frauen, welche die Zugehörigkeit zum jeweiligen Clan anzeigen. Diese Tradition ist aber am Aussterben, da viele Missionare sie als rückständig gebrandmarkt haben.

Chindwin (Fluss)

Der Chindwin-Fluss ist der grösste Nebenfluss des Irrawaddy. Er entspringt im Kachin-Staat, im Norden Burmas und mündet südlich von Monywa in den Irrawaddy. Mangels Strassen in diesem Teil Myanmars ist er die Hauptverbindungsachse im Chin-Staat sowie der Sagaing-Division. Westlich des Chindwin liegen die ausgedehnten und wenig zugänglichen Gebirge von Chin und Nagaland.

Goldener Felsen

Die Kyaikhtiyo-Pagode, auch als “Goldener Felsen” bezeichnet, liegt zwischen Bago und Thaton. Der Name leitet sich von der Sprache der Mon ab und bedeutet „die Pagode, die vom Kopf des Einsiedlers getragen wird”. Tatsächlich steht die nur 5 m hohe Pagode auf einem 8 m hohen, vergoldeten Findlingsblock aus Granit, der aussieht, als stürze er jeden Moment vom Fels, auf dem er sitzt. Der Legende nach wird der Felsblock von einem Haar Buddhas gehalten. Frauen ist es nicht erlaubt, den Goldenen Felsen zu berühren. Männer dürfen Blattgold auf dem Granitblock anbringen.

Heho

Besitzt den nächstgelegenen Flughafen (HEH) in der Umgebung des Inle Sees.

Hpa-An

Hauptstadt der Kayin-Provinz im Süosten des Landes. Sie hat Monsunklima und damit zwei ausgeprägte Jahreszeiten, einen trockenen Winter (November bis April) and einen sehr feuchten Sommer (Mai bis Oktober).

Htigagain

Ort in der Region zwischen Kalaw und dem Inle See mit gleichnamigem Kloster.

Indein

Erst seit 2001 für Ausländer zugänglicher, grösster Ort nahe des westlichen Ufers des Inle-Sees am kleinen Fluss Nam Pilu. Sehenswert ist hier der Markt, auf dem Angehörige der Ethnie der Pa-Os ihre Waren anbieten sowie eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Anlage von über 700 Stupas sowie Pagoden. Sie wird derzeit aufwändig restauriert.

Inle-See

Der im Shan-Staat auf einer Höhe von ca. 900 m liegende See hat eine Ausdehnung von 22 km Länge sowie 10 km Breite. Seine Tiefe beträgt maximal 3 m. Er ist der grösste See im oberen Myanmar. Die Bewohner der Pfahlbauten am See gehören zum Stamm der Inthas (= “Leute vom See”). Berühmt ist der Inle-See für die sogenannten ‘Beinruderer‘ (s. dort) und ‘schwimmenden Gärten‘.

Irawadidelfin

Irrawaddy-Delfine trifft man an im zentralen Abschnitt des Flusses nördlich von Mandalay, ausserdem gibt es Populationen im Mekong und in Borneo. Sie sind an einem wulstigen Kopf sowie einem kurzen Schnabel zu erkennen. Einige Fischer lassen sich von den Delfinen beim Fischfang unterstützen.

Kakku

Der erst seit 2001 für Ausländer zugängliche Ort, 45 km südlich von Taungyi, ist das religiöse Zentrum der Pa-O. Hier wurde eine über 300 m lange sowie 150 m breite Pagodenanlage erbaut, in deren Mauern 2480 kleinere Stupas in parallelen Reihen angeordnet stehen. Die meisten der Pagoden stammen aus dem 16./17. Jahrhundert und werden derzeit renoviert. Das Kakku-Pagoden-Festival findet Mitte März statt und wird von Tausenden von Pa-O sowie Shan besucht.

Kalaw

Ehemaliger englischer Luftkurort (hillstation) am Westrand der Shan-Berge mit täglich stattfindendem Markt. Zu besichtigen sind die Shweohnmin-Pagode sowie Höhlen mit Stupas sowie Buddhafiguren. Kalaw gilt als guter Ausgangspunkt für Trekking in Richtung Inle-See, bei denen man die Dörfer der Bergstämme wie Pa-O, Palaung sowie Danu besuchen und in Klöstern übernachten kann. Eine kleine Schmalspurbahn verbindet den Ort.

Kandawgyi-See

Der Kandawgyi-See befindet sich in Yangon und wird vom nahen Inya-See gespeist. Er wurde während der britischen Kolonialzeit angelegt. Der Zoo von Yangon grenzt an den See. Am östlichen Ufer liegt ein Nachbau einer ehemals könglich-burmesischen Barke (die Karaweik Royal Barge).

Kanpetlet

Ort in den östlichen Chin-Bergen, der sich als Ausgangspunkt von Trekkings zu traditionellen Chin-Dörfern eignet. Er liegt in einer Höhe von knapp 1500 m auf einem Bergrücken. Es gibt zwei kleine Resorts ausserhalb des Ortes (Mountain Oasis und Pine Tree Resort). Nördlich von Kanpetlet erhebt sich der Mount Victoria, mit ca. 3050 m die höchste Erhebung der Chin-Berge und von Kanpetlet aus gut zu besteigen. Man benötigt eine spezielle Bewilligung zum Besuch dieser Region. Die Anfahrt von Bagan auf grösstenteils unbefestigter Strasse dauert ca. einen Tag.

Karaweik Royal Barge

Nachbau einer ehemals königlich-burmesischen Barke am Kandawgyi-See in Yangon.

Karen (Ethnie)

Die Karen gehören zu den ersten Gruppen, die das heutige Myanmar besiedelt haben. Ursprünglich bewohnten sie das Flachland des Irrawaddy, haben sich aber unter dem Druck der Mon und Burmesen in die südöstlichen Berge an der Grenze zu Thailand und ins Irrawaddy-Delta zurückgezogen. Sie stellen nach den Burmesen sowie den Shan die drittgrösste Volksgruppe. Da die Karen über lange Zeiträume aus dem Süden Chinas eingewandert sind, stellen sie keine homogene Volksgruppe dar. Man unterscheidet weisse, rote (=Kayah) und schwarze (=Pa-O) Karen. Die Mehrheit sind Buddhisten, etwa ein Viertel Christen, daneben gibt es noch viele Anhänger animistischer Anschauungen. Die Karen haben seit der Unabhängigkeit Burmas im Jahre 1948 am heftigsten um ihre Autonomie gekämpft. Mehr als 100 000 Karen leben als Flüchtlinge in Thailand.

Kawthaung

Auch Kawthoung, ist der südlichste Ort in Myanmar an der Grenze zu Thailand. Er besitzt einen kleinen Flughafen (KAW) nördlich der Stadt. Kawthaung war unter den Städten in Myanmar am stärksten von der Tsunami-Katastrophe vom Dezember 2004 betroffen.

Kayah-Staat

Der kleine Kayah-Staat liegt im Osten von Myanmar. Er grenzt im Norden an den Shan-Staat sowie im Westen und Süden an den Kayin-Staat. Im Osten bildet er die Staatsgrenze zu Thailand und grenzt hier an die Provinz Mae Hong Son. Die Hauptstadt des Kayah-Staats ist Loikaw. Dieses Gebiet ist erst seit wenigen Jahren für Touristen geöffnet. Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus der Ethnie der Karenni (auch: Rote Karen oder Kayah). Weiterhin sind die Padaung (‚Giraffenhalsfrauen‘) hier zu Hause.

Kayah (Ethnie)

Die Kayah (oder rote Karen/Karenni) leben in der gleichnamigen Provinz im Osten Myanmars. Wegen der Unabhängigkeitskämpfe in dieser Region ist das Gebiet viele Jahre für Touristen geschlossen gewesen. Ursprünglich Animisten, sind viele Kayahs zum Christentum übergetreten. Ihre rote Kleidung hat ihnen den Namen gegeben. Daneben sind die vielen lackierten Beinringe aus Baumwolle auffallend und typisch für die Kleidung der Kayah-Frauen. Im Frühjahr findet das Kathowbow-Festival statt, bei dem die Geister der Regenwälder milde gestimmt werden sollen.

Kayin-Staat

Der Kayin-Staat liegt im Osten von Myanmar mit der Hauptstadt Hpa-an. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Karen, dazu kommen andere Volksgruppen wie Padaung und Pa-O. Der Kayin-Staat leidet stark unter dem seit 1948 herrschenden Kampf zwischen der Zentralregierung und der Karen National Union für mehr Unabhängigkeit. Viele Menschen aus dem Kayin-Staat leben in Flüchtlingslagern in den thailändischen Grenzprovinzen, besonders in Mae Sot.

Kengtung

Die grösste sowie attraktivste Stadt im östlichen Shan-Staat, umgeben von Bergen und Wäldern. Für Ausländer ist Kengtung erst seit etwa 20 Jahren geöffnet, da die östlichen Gebiete Burmas sehr umkämpft waren und zum Teil auch heute noch sind. Kengtung ist das Zentrum für die Ethnie der Kung. Von Kengtung kann man in 5-6 Stunden Autofahrt die Grenze nach Thailand erreichen (Tachilek). Unterwegs fährt man durch Dörfer der Wa, Akha, Lahu sowie Shan. Der Ort eignet sich als Startpunkt für Trekkingtouren im Osten Myanmars.

Kinpun

Ausgangspunkt für Fahrten und Wanderungen zum Goldenen Felsen.

Kubo & Lampi Islands

Inseln im Mergui-Archipel

Kuthodaw-Pagode

Die ‚Pagode der Königlichen Verdienste‘ befindet sich in Mandalay. Die aussergewöhnliche Anlage besteht aus 729 weissen Stupas, in denen je eine weiße Marmorplatte liegt. Auf den Marmorplatten ist der Pali-Kanon eingeschrieben, das Leben sowie die Lehren Buddhas. Die Pagode wird wegen dieser umfangreichen Darstellung auch als „Das größte Buch der Welt“ bezeichnet.

Kyaikhtiyo

Auch bekannt als ‚Goldener Felsen‘ (s. dort).

Kyaikkami

Bei den Birmanen beliebter Ferienort im südlichen Mon-Staat, 50 km südlich von Mawlamyine (Moulmein). Die Briten nannten die Stadt Amherst.

Kyaikpun-Pagode

Pagode in Bago, bestehend aus 4 Buddha-Statuen, welche Rücken an Rücken positioniert sind. Sie stammt aus dem 7. Jahrhundert und ist knapp 30 m hoch.

Kyaikthanlan-Pagode

Höchste Pagode in Mawlamyine (Moulmein), etwa 50 m hoch, bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt.

Kyaung Myaung

Kleines Dorf am Irrawaddy nördlich von Mandalay sowie östlich von Shwebo. Bekannt für seine Töpfereien

Kyunn Phila

Insel im Mergui-Archipel, auch Great Swinton Island genannt. Eine der schönsten Inseln im Archipel mit guten Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten

Lampi Island

Seenationalpark im Mergui-Archipel mit wunderschöner Natur.

Lay Mro

Fluss im Sittwe-Distrikt des Rhakine-Staates. Fliesst durch Mrauk-U.

Loi (Ethnie)

Ethnische Gruppe im Goldenen Dreieck nahe Kengtung.

Mahamuni-Pagode

Der vielleicht heiligste Tempel in Mandalay. Er enthält eine goldene Buddha-Statue, welche ursprünglich aus Mrauk-U (Arakan) stammt. Die Buddha-Statue erfreut sich höchster Verehrung in Myanmar. Die vielen Tausend Besucher täglich kleben hauchdünne Goldplättchen auf die Statue, so dass im Laufe der Zeit der Buddha total unförmig geworden ist. Die Pagode gehört neben der Shwedagon-Pagode in Yangon und dem Goldenen Felsen zu den meistbesuchten Pilgerzielen von Myanmar. Ähnlich wie an der Shwedagon-Pagode gibt es in den Zugängen zur Pagode eine Vielzahl von Händlern, die für die Pilger jede Art von Opfergaben sowie Souvenirs bereithalten.

Mandalay

Mandalay ist die zweitgrösste Stadt Burmas und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Millionenstadt liegt ca. 700 km nördlich von Yangon und war von 1857 bis 1885 die letzte Königsstadt vor Beginn der britischen Kolonialherrschaft. Der grösste Teil des Königspalastes (‚Glaspalast‘) wurde durch ein Feuer im zweiten Weltkrieg zerstört. Mandalay liegt am Ende der ‚Burma Road‘ und profitiert dadurch vom Handel zwischen Myanmar und China. Dies zeigt sich auch an einem zunehmenden Anteil von Chinesen in der Stadt. Mandalay, im Landesinnern gelegen, erhält viel weniger Niederschlag als der tropische Süden.

Mawlamyine (Moulmein)

Mawlamyine, ehemals Moulmein, ist die drittgrösste Stadt Myanmars nach Yangon und Mandalay. Sie liegt im Süden an der Andamanen-See, wo der Thanlwin-Fluss ins Meer mündet und von der 4 km langen Thanlwin-Brücke überspannt wird. Mawlamyine ist die Hauptstadt der Mon-Provinz.

Mergui-Archipel

Der Mergui-Archipel im Süden des Landes grenzt an Thailand und besteht aus über 800, grösstenteils kleinen Inseln, von denen nur wenige bewohnt sind. Er ist die Heimat der Moken (Seenomaden) und eines der unberührtesten Gebiete Myanmars. Der Archipel ist ein Tauch- und Schnorchelparadies.

Mindat

Stadt in den östlichen Chin-Bergen, die sich als Ausgangspunkt von Trekkings zu traditionellen Chin-Dörfern eignet. Sie liegt in einer Höhe von knapp 1500 m auf einem Bergrücken. Südlich von Mindat erhebt sich der Mount Victoria, mit ca. 3050 m die höchste Erhebung der Chin-Berge und von Mindat in 2 Tagen zu besteigen. Man benötigt eine spezielle Bewilligung zum Besuch dieser Region.

Mingun

Mingun liegt eine knappe Stunde nördlich von Mandalay am Ufer des Irrawaddy. Die riesige, unvollendete Mingun-Pagode, die grösste Glocke der Welt (Gewicht 90 t) und die weisse Hsinbyume-Pagode machen es zu einem beliebten Ausflugsziel sowohl für Touristen als auch für die Einwohner Mandalays. Die Mingun-Pagode wurde 1790 begonnen und sollte 150 m hoch werden. Wegen ungünstiger astrologischer Voraussagen wurde der Bau abgebrochen. Die grossen Risse stammen von einem Erdbeben im 19. Jahrhundert.

Moe Nyin Thanboddhay-Pagode

Die Pagode ist eine der Sehenswürdigkeiten Monywas. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde zwischen 1939 und 1951 aufwändig restauriert. Sie besteht aus unzähligen Türmchen mit Buddhafiguren und erinnert an den Borobudur-Tempel auf Java.

Mon

Die Ethnie der aus dem Osten eingewanderten Mon gründete vor über 1000 Jahren das Königreich Thaton. Sie verbreiteten den Theravada-Buddhismus in Burma. Die Mon sind mit dem Volk der Khmer in Kambodscha verwandt und gehören zur austroasiatischen Sprachfamilie. Mit ihren Sitten sowie Gebräuchen übten sie einen grossen Einfluss auf Kunst und Kultur ihres Landes aus, wurden aber über die Jahrhunderte von den Burmesen unterdrückt sowie assimiliert. Das Hauptsiedlungsgebiet der Mon sind heute die Regionen um Mawlamyine und Bago im Südosten. Ihre Lebensgrundlage bilden der Anbau von Gemüse und Nassreis sowie der Fischfang. Als Kleidung sind rot gemusterte Longyis beliebt.

Mong La

Burmesische Grenzstadt an der Burma-Road nach China, 80 km östlich von Kengtung.

Monywa

Monywa ist das Tor zum Chindwin-Tal und damit zum Nordwesten des Landes. Landwirtschaftliche Produkte (incl. Baumwolle) sind die wirtschaftliche Basis der Stadt. Monywa liegt abseits der Touristenströme. Die Hauptattraktionen sind die Moe Nyin Thanboddhay-Pagode und ein wenig besuchter Höhlenkomplex ca. 25 km westlich.

Moken (Ethnie)

Die Moken (auch: Salon) leben als Seenomaden auf Booten in der östlichen Andamanen-See sowie im Mergui-Archipel.

Mount Victoria (Nat Ma Taung)

Mit 3050 m der höchste Berg in Westburma, nördlich von Kanpetlet in den Chin-Bergen gelegen. Das Gebiet eignet sich gut für Trekking-Touren zu abgelegenen Chin-Dörfern.

Mrauk U

Mrauk U liegt im Westen des Landes und war von 1430 bis 1795 die Hauptstadt des mächtigen Rakhine (Arakan)-Reiches. Der Monsun bringt im Sommer viel Niederschlag, dafür sind die Temperaturen im Winter (November – März) sehr angenehm. Im 17. Jahrhundert betrieben sowohl Holländer (Ostindien-Kompanie) als auch Portugiesen Handel mit Mrauk U. Hierbei reichte ihr Einfluss vom Ganges bis zum Irrawaddy. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Königreich Mrauk U von den Burmesen bezwungen und die Pagoden grösstenteils zerstört.

Myanmar

Myanmar grenzt im Norden sowie im Osten an die Volksrepublik China, an Laos sowie Thailand und im Süden an den Indischen Ozean. Im Westen grenzt Myanmar an Bangladesch und die indischen Bundesstaaten Mizoram, Manipur, Nagaland sowie Arunachal Pradesh. Die letzte unberührte Inselgruppe, der Mergui-Archipel, liegt im Süden und das Shan-Hochland befindet sich im Osten des Landes. Seit 1962 unter Militärherrschaft stehend, wird Burma seit dem 4. Februar 2011 von einem zivilen Staatsoberhaupt regiert.

Nan The Le Te

Dorf der Danu-Ethnie in der Region zwischen Kalaw und dem Inle-See mit gleichnamigem Kloster.

Naung Tung-See

Kleiner See in Kengtung.

Nga Mann-Island

Insel im südlichen Mergui-Archipel nahe Kawthaung, kann mit weissem Sandstrand sowie kristallklaren Wasser aufwarten.

Ngapali Beach

Nur 8 km südlich von Thandwe liegt Ngapali Beach am Golf von Bengalen und ist der bekannteste Badeort Myanmars. Aufgrund der mit Palmen gesäumten, weissen Sandstrände und des vorgelagerten Korallenriffs gilt es als Paradies für Badegäste sowie Taucher.

Nge Phe Chaung

Ältestes Kloster am Inle-See, bekannt für seine springenden Katzen.

Nyaung Wee Island

Insel im südlichen Mergui-Archipel nahe Kawthaung.

Nyaung Shwe

Das touristische Tor zum Inle-See, am nördlichen Ufer gelegen. Von hier aus fahren die Boote zu den Zielen auf und am Inle-See. Erreichbar ist Nyaung Shwe über den Flughafen in Heho.

Pakokku

Pakokku liegt am Nordufer des Irrawaddy, knapp 30 km nordöstlich von Bagan und hat etwa 130.000 Einwohner. Eine neue Brücke über den Irrawaddy verbindet seit kurzem Pakokku mit Bagan.

Padaung (Ethnie)

Die Padaung sind eine Untergruppe der Kayah und gehören somit zur Karen-Familie. Sie siedeln in der östlichen Kayah-Provinz westlich des Salween. Viele Padaung sind wegen den Befreiungskämpfen im Osten Myanmars nach Thailand geflüchtet. Die Padaung waren traditionell Animisten. Heute sind viele zum katholischen Glauben missioniert worden. Bilder von Padaung-Frauen sind weltweit verbreitet. Gerne bezeichnet man sie als Giraffen(hals)frauen. Jungen Mädchen werden im Alter von 5-10 Jahren die ersten Messingringe um den Hals gelegt. Mit zunehmender Anzahl Ringe werden Schlüsselbein sowie Schultergürtel nach unten gedrückt, so dass der Eindruck eines Giraffenhalses entsteht. Die Halswirbel werden dabei nicht gestreckt. Die Tradition lebt auch heute noch in einigen Dörfern fort.

Pa-O (Ethnie)

Die Ethnie der Pa-O gehört zur Bevölkerungsgruppe der Karen. Sie soll im 11. Jh. von Thaton in die östliche Shan-Provinz geflohen sein und bewohnt heutzutage vorwiegend die Gebiete um Taunggyi sowie Kalaw am Inle See. Die Pa-O verdienen ihren Lebensunterhalt vorwiegend mit der Ernte und Weiterverarbeitung der Blätter des Thanaphet-Baumes, die als äussere Schicht um die sogenannten “cheroots” (traditionelle Zigarren) gewickelt werden. Ihre Kleidung ist dunkelblau (Frauen) oder schwarz (Männer) mit einem grünen oder orangefarbenen Turban als Kopfbedeckung. Besonders bei den alle 5 Tage stattfindenden bunten Märkten um den Inle-See kann man die Pa-O gut beobachten.

Par-Auk Tawya

Meditationszentrum in der Nähe von Mawlamyine, wo Vipassana-Meditation angeboten wird.

Paung Daw Oo Pagode

Auch Hpaung Daw U Pagode genannt, ist der wichtigste buddhistische Ort im Inle-See. Die Pagode beherbergt 5 kleine Buddhastatuen, die dermassen mit Goldblättchen überzogen sind, dass ihre ursprüngliche Form vollständig verloren gegangen ist. Nur Männer dürfen Goldblätter anbringen (s. ‚Mahamuni-Pagode‘). Während des Pagoden-Festivals im Herbst werden vier der fünf Statuen auf einem Nachbau einer goldenen Barke zu allen Siedlungen am See gebracht (s. ‚Beinruderer‘), die fünfte Statue verbleibt in der Pagode. Dies geht auf einen Vorfall in den 60er Jahren zurück, als während der Prozession starker Wind aufkam und die Barke kentern liess, so dass alle 5 Statuen ins Wasser fielen. Man konnte aber nur vier wieder finden. Als die Prozession zurück zur Pagode kam, war die verlorengegangene fünfte Statue wunderbarerweise schon wieder an ihrem Platz.

Pho Kyar Elefant Camp

Nahe Toungoo befindet sich der Ye Sein Bago Yoma-Nationalpark. Hier wird mit Arbeitselefanten der Wald erschlossen, um Platz für ein Wasserkraftwerk zu schaffen. Es gibt mehrere Arbeitscamps sowie das Pho Kyar Forest Resort, ein staatliches Ökotourismus-Elefantencamp, das besucht werden kann.

Phowintaung

Der Höhlenkomplex westlich von Monywa besteht aus Hunderten von Höhlen aus dem 14. – 18. Jahrhundert, welche mit Wandgemälden sowie Buddhastatuen reichhaltig verziert und dekoriert sind. Die Höhlen sind in den Sandstein gehauen.

Pindaya

Höhlenkomplex in der Nähe von Kalaw mit Tausenden von Buddhastatuen.

Rakhine-Staat (Arakan)

Grenzt im Westen an Bangladesh. Durch die bis zu 3000 m hohen Chin-Berge ist das Gebiet vom übrigen Myanmar abgetrennt. Der Monsun bringt reichlich Regen, was den Reisanbau begünstigt. Von den dichten Teakholzwäldern ist nichts mehr übrig geblieben. Touristischer Hauptanziehungspunkt ist die alte, verfallene Hauptstadt Mrauk-U. Die über 2 Millionen Rhakine sind Buddhisten. Während in den meisten Teilen Asiens die Buddhisten recht tolerant gegenüber Menschen anderer Religionen sind, gibt es in Rakhine immer wieder Übergriffe nationalistischer Arakanesen auf die muslimische Minderheit der Rohingyas. Dadurch kann seit 2012 dieser Teil Myanmars nur noch eingeschränkt bereist werden.

Schwimmende Gärten

Verflochtenes Unkraut oder Matten angehäuften Schlamms dienen im Inle-See als Grundlage für den Anbau von Gemüse wie Tomaten, Blumenkohl, Bohnen oder Auberginen und auch Blumen. Die Pflanzsegmente werden mit Stangen im Seeboden verankert.

Shan-Staat

Eine der 14 Verwaltungseinheiten des Landes, im östlichen Myanmar gelegen an der Grenze zu China, Laos sowie Thailand. Er umfasst etwa ein Viertel des Landes. Der Name kommt von der vorherrschenden Ethnie der Shan. Das Gebiet ist bergig und besitzt wenig Städte (Lashio, Kengtung sowie die Hauptstadt Taunggyi). In diesen Gebieten halten sich mehrere Unabhängigkeitsarmeen auf. In den letzten Jahren sind allerdings einige Waffenstillstands-Vereinbarungen unterzeichnet worden.

Shwebo

Eine Stadt in der Sagaing-Division, 100 km nordwestlich von Mandalay. Shwebo war burmesische Königsstadt im 18. Jahrhundert.

Shwedagon-Pagode

Die Shwedagon-Pagode ist das religiöse Zentrum des Landes und in Yangon gelegen. Sie ist das Wahrzeichen Myanmars sowie eine der berühmtesten Stupas der Welt. Die rund 100 m hohe goldenen Pagode ist von weither sichtbar und enthält unschätzbare Reichtümer in ihrer Spitze. Ein Besuch des weiträumigen Areals lohnt sich besonders bei einbrechender Dunkelheit, wenn die Gläubigen, meist ganze Familien, die Stupa umrunden. In allen acht Himmelsrichtungen befinden sich Schreine, die den Planeten, Wochentagen, Sternzeichen und auch bestimmten Eigenschaften zugeordnet sind.

Shwemawdaw-Pagode

Wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt Bago. Sie wurde 825 errichtet und soll Reliquien Buddhas beherbergen.

Shwesandaw-Pagode

Pagode in Bagan, aus dem 11. Jahrhundert.

Shwethalyaung-Buddha

Liegende Buddhafigur in Bago, über 50 m lang.

Sikya Inn

Danu-Dorf am Inle-See.

Singu

Ort im Bezirk Mandalay.

Sittwe

Hauptstadt des Rakhine-Staats im Westen Myanmars.

Sule-Pagode

Die Sule-Pagode befindet sich im Zentrum von Yangon und hat einen achteckigen Grundriss. Mit 46 m Höhe war sie lange Zeit das höchste Gebäude in der Stadt. Sie soll einen mächtigen Schutzgeist (‚Nat‘) besitzen.

Thandwe

Die Stadt Thandwe, von den Engländern einst Sandoway genannt, ist mit ihrem Flughafen Ankunfts- sowie Abflugsort für Besucher des nahen Ngapali-Strandes.

Thanlwin (Fluss)

Der Thanlwin, von den Engländern Salwen genannt, entspringt im Hochland von Tibet in über 5000 m Höhe. In Myanmar fliesst er durch das grösstenteils unzugängliche Shan-Hochland an der Grenze zu China. Er mündet bei Mawlamyine in das Andamanische Meer. Wegen anhaltender Kampfhandlungen ist das Gebiet am Thanlwin für Ausländer nicht zugänglich.

Thaton

Kleine Grenzstadt im Norden Thailands.

Toungoo

Das Königreich von Toungoo bestand von 1280 – 1531 und wurde in dieser Zeit von 28 Königen regiert. Heute ist die Stadt das Zentrum des Teakholzhandels. Auch wird die Areka- oder Betelnusspalme hier angebaut.

Wa Ale Island

Kleine, unbewohnte Insel nahe Lambi Island im Mergui-Archipel

Yangon

Die ehemalige Hauptstadt sowie grösste Stadt des Landes (ca. 5 Mio Einwohner) liegt am gleichnamigen Fluss. Das einstige Dagon (= “Pagode”) wurde 1755 in Yangon (= “Ende des Streits”) umbenannt. Yangon verfügt über einen bedeutenden Handelshafen sowie einen internationalen Flughafen (RGN), der für die meisten Reisenden die Eingangspforte für ihre Reise in Myanmar darstellt.

Yasakyi

Padaung-Dorf am Inle-See.

Inlandsflüge Myanmar

Welche Inlandsflüge Myanmar werden überhaupt angeboten?

Inlandsflüge Myanmar: In Myanmar gibt es 6 Inlands-Fluglinien sowie über 20 Flughäfen, welche bedient werden. Die Flugpläne wechseln zwischen Hochsaison (Oktober bis April) sowie Regenzeit (Mai bis September).

Die Flugverbindungen in Burma konzentrieren sich auf die touristischen Zentren Yangon, Bagan (Flughafen: Nyaung U), Mandalay und Inle-See (Flughafen: Heho). Diese 4 Ziele werden TÄGLICH vormittags sowie nachmittags nacheinander angeflogen: Morgens im Uhrzeigersinn (d.h. in der Reihenfolge wie oben angegeben), nachmittags in umgekehrter Reihenfolge (d.h. Yangon, Heho, Mandalay, Nyaung U, Yangon).

Daneben gibt es Ziele, welche nicht täglich angeflogen werden, z.B. Kaw Thaung im südlichen Archipel, Kengtung im Osten des Landes, Myitkyina sowie Putao im Norden und Sittwe sowie Thandwe/Ngapali im Westen.

Die Routenkarte von Air Bagan gibt Ihnen weitere Informationen zu möglichen Flügen.

Wir buchen für Sie gern Ihre individuellen Inlandsflüge Myanmar.
Dank unserer Schwesterorganisation vor Ort bieten wir Flüge auch innerhalb von Myanmar an. Es versteht sich, dass wir nur seriöse Anfragen bearbeiten, denn die Anfragen gehen nach Yangon und werden dort individuell bearbeitet. Unsere Auskünfte sind also nicht Angebote der üblichen Flugbuchungsmaschinen. Das ist auch im Fall von Myanmar besser so.


Beispiel einer Anfrage:

Hallo!
Ist es möglich über sie einen Inlandsflug von Nyaung U nach Yangon zu buchen? Der Flug sollte am 6.1.2015 sein. M.f.G.    S.K. (mit eMail Adresse bei @web.de)

Lieber S. K.
Ja, es ist möglich, über uns Binnenflüge in Myanmar zu buchen.
Dazu brauchen wir Ihre Namen (so wie sie im Pass stehen) sowie ihre Postanschrift/ Telefonnummern.
Herzliche Grüsse Franz Stadelmann

Hallo!
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Was würde denn ein Flug von Nyaung U nach Yangon für zwei Personen am 6.Januar 2015 kosten?   M.f.G.    S.K

Lieber S. K.
Wir buchen die Flüge über unsere Schwesterorganisation in Yangon, die auch die Anfragen sowie auch die Reservierungen macht. Wir bemühen uns, ernsthafte Angebote auf ernsthafte Anfragen zu machen. Daher verlangen wir volle Transparenz bezüglich Namen sowie Adresse. Zudem brauchen wir für die Fluganfragen gleich die richtigen Namen aller Fluggäste. Ich gehe davon aus, dass Sie dies verstehen.
Herzliche Grüsse Franz Stadelmann

Hallo!
Alles klar. Kein Problem.
S. K.
S
7xxxx R.
Germany
Fluggäste wären: S. K. und A. K.
M.f.G. S.K.

Lieber S. K.
Wir haben nun aus Myanmar die Fluginfos für Ihre gewünschte Route erhalten:

Air Bagan
W9-143 Nyaung U to Yangon 08:35/10:45 Via Mandalay (Daily flight)
W9-205 Nyaung U to Yangon 08:25/09:45 (Daily flight)

Air Kanbaw Za
K7 – 222 Nyaung U to Yangon 08:10/11:15 Via Mandalay and Heho (Daily flight)
K7 – 224 Nyaung U to Yangon 17:10/18:30 Via Mandalay and Heho (Daily flight)

Asian Wings
YJ – 891 Nyaung U to Yangon 07:50/10:30 Via Mandalay and Heho (Daily flight)
YJ – 902 Nyaung U to Yangon 07:35/08:55 (only on Mon, Wed)

Die Tickets sind jetzt schon buchbar. Der Preis beträgt derzeit xx Euro pro Person.
Die Preise schwanken. Diese Offerte ist gültig bis xx. xx 17h00 MEZ.

Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Reiseplanung

Herzliche Grüsse aus Sonnenbasel
Franz Stadelmann

Die vier Zeitrechnungen Burmas

Die vier Zeitrechnungen Burmas

In Myanmar gibt es vier verschiedene Zeitrechnungen.
Zur Unterscheidung werden meist Abkürzungen wie BE (= Buddhist Era), ME (= Myanmar Era), PE (= Pyay Era), AD (= nach Christus) verwendet. Die exakte Umrechnung ist nicht ganz einfach, weil unser Kalender am 31.12. wechselt, BE, ME, PE aber Mitte April.

Buddhistische Zeitrechnung:

Beginn 543 v. Chr., Jahreswechsel Mitte April. Das Jahr 0 beginnt mit dem Todestag von Buddha, 543 v. Chr.

Myanmar / Thekkayit-Zeitrechnung:

Beginn 638 n. Chr., eingeführt durch einen König von Bagan (Popa Saw Rahan). Dies ist die heute gebräuchliche Zeitrechnung, die auch oft für Pagodeninschriften verwendet wird. Also nicht alle Pagoden sind so alt wie es auf den ersten Blick aussieht, wenn man die Zahlen entziffert hat! Der Jahreswechsel wird mit dem Thingyan-Fest gefeiert, an dem man jeden nassspritzen kann, was in eine riesige öffentliche Wasserschlacht mündet.

Jahresrechnung der Pyay-Ära:

Beginn 78 n. Chr. Der Wechsel fand im Jahre 624 buddhistischer Zeitrechnung statt, als König Thumondri befahl, wieder neu zu zählen. Diese Zeitrechnung hielt sich 560 Jahre lang.

Heute ist in Burma zugleich das Jahr 1376 (M.E.), 1936 (P.E.), 2014 (A.D.) und 2558 (B.E.).

(Text: B. Peter)

Headerbild: Myanmar Collage aus 3 verschiedenen Bildern: Zeitrechnungen Burmas

Reise mit dem Zug

Neu im Programm ist eine individuelle Reise mit dem Zug ab Rangun

Die Reise mit dem Zug verläuft in Richtung Norden und geht soweit in Richtung Himalaya, wie Schienen im Land nur verlaufen. Die Tour wird von einem burmesischen Reiseleiter begleitet, der auch den Kontakt zu Bahnhofvorstehern und Zugführern schafft. Und Eisenbahnfans aufgepasst: Dieses Programm nimmt Rücksicht auf jegliche fotografische Wünsche! Durchführbar ist die Reise jederzeit ab zwei Personen.

Reise mit dem Zug: Eisenbahn in Myanmar Birma

Eisenbahn in Kalaw, Myanmar

 

Eine detaillierte Programmbeschreibung für unsere neue Myanmar-Reise finden Sie unter dem Link.

 
 
 
 
 

Für weitere Fragen und Auskünfte kontaktieren Sie uns bitte unter:

PRIORI Reisen GmbH
Holeestrasse 3
4054 Basel
Schweiz
phone: 0041 (0)61 332 19 27
mobil: 0041 (0)76 409 91 98
eMail: info@priori.ch

Sollten Sie an weiteren Zugreisen in Myanmar interessiert sein, dann kommen Sie gerne auf uns zu. Wir können jede Reise im Land individuell für Sie zusammenstellen und vor Ort zusammen mit unserem Partner organisieren.

Geld abheben in Myanmar leicht gemacht

Geschäftsreisende und Touristen in Myanmar können ab sofort mit den Kreditkarten Master Card und Visa sowie mit EC-Karten die lokale Währung Myanmarischer Kyat (MMK) an Geld-Automaten der CB Bank und der Kanbawza Bank abheben.

Der politische Wandel sowie die damit verbundene Lockerung der US-Sanktionen machen es nun aber möglich: Internationale Kreditkartenfirmen wie Master Card und Visa erhalten Einzug und mit ihnen ein zukünftig geldsorgenfreies Reisen durch das Land der Goldenen Pagoden, ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Landes.

Das Fremdenverkehrsamt Myanmar teilt mit, dass EC-Karten vor Reiseantritt auf ihre Einsetzbarkeit in Myanmar geprüft werden sollen. Nicht alle Banken haben ihre EC-Karten freigeschaltet. Landesweit gibt es aktuell 90 Geld-Automaten, an denen eine Barabhebung möglich ist. Sie stehen in den Zentren Yangon, Mandalay, Bagan, Taungoo sowie Pyinmana. Am internationalen Flughafen in Yangon sind zwei Automaten zu finden. Weitere sind in Planung. Je Karteninhaber sind täglich drei Abhebungen zu je MMK 300.000 (=ca. EUR 260) erlaubt. Kreditkarten als Zahlungsmittel sind außer in wenigen größeren Hotels noch nicht gängig. Generell verlangen burmesische Hotels sowie Fluggesellschaften noch die Barzahlung in US Dollar.

Da es noch nicht in jeder Stadt möglich ist, per Karte an Bargeld zu kommen, wird empfohlen, sich vorerst weiterhin im Vorfeld der Einreise mit ausreichend Bargeld auszustatten. Vorzugsweise sollten Reisende US-Dollar mitbringen. US-Dollar-Noten der Serien vor 1996 sowie 100-US-Dollar-Noten der neuen Serien mit Seriennummern, die mit den Buchstaben CB beginnen, werden nicht akzeptiert. Das Gleiche gilt für abgenutzte, beschädigte, stark geknickte oder verschmutzte Noten. Hierbei wird empfohlen, nur absolut neue, unbeschädigte und glatte Dollarnoten mitzuführen. Der Euro wird zunehmend in Yangon zum Umtausch akzeptiert. Auch hier werden ungebrauchte Banknoten bevorzugt.

Quelle: Fremdenverkehrsamt Myanmar / hd / 31. Januar 2013

Geld Myanmar

Preisspanne bei Myanmar-Reisen?

Wo genau liegt die Preisspanne bei Myanmar-Reisen eigentlich?

Frage:

Hallo, wie sind die Preisspannen für Myanmar-Reisen? Mit freundlichen Grüßen Frank S.

Antwort:

Lieber Frank S.
Vielen Dank für das Interesse an unserer neuen Destination Myanmar.
Zusammen mit Burmesen haben wir Programmvorschläge erarbeitet, die sich mit der Philosophie von PRIORI Reisen decken. Weder Massentourismus, noch Massenabfertigung, weder Zwischenhändler, noch Reisevermittler.

Wir arbeiten mit unseren Reisepartnern, dies sind 3 Leute in Myanmar, eng zusammen und erstellen somit jedes Reiseprogramm neu und absolut individuell. Wichtig ist uns dabei der direkte Kontakt zu der Bevölkerung. Zeit zu haben für Beobachtungen sowie Gespräche und ebenso wichtig ist uns, dass ein fairer Austausch besteht zwischen den Besuchern sowie den Besuchten.

Natürlich sind uns bei Reisen nach Myanmar Kunst und Kultur wichtig und so auch Tempel – aber nicht Tausende davon. Auch wir schätzen schöne Hotels, aber suchen keinen Luxus um jeden Preis.

Auf unserer Homepage finden Sie ein paar unserer Reisevorschläge, die sie so – und das ist unser Anspruch – in den üblichen Reisekatalogen nicht finden.

Madagaskarhaus Basel - PRIORI Reisen GmbH - Beratung zur Preisspanne bei Myanmar-Reisen

Wir schlagen Ihnen vor, zu einer Besprechung zu uns nach Basel zu kommen oder auch einen telefonischen Beratungstermin wahrzunehmen, damit wir Ihre Wünsche mit dem in Myanmar Machbaren harmonisieren können.

 

Bis dahin herzliche Grüsse aus Basel

Franz Stadelmann