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Der Mergui-Archipel in Myanmar

Der Mergui-Archipel bildet eine eigene Welt für sich im äussersten Süden Myanmars

Der Mergui-Archipel, vor der malaiischen Halbinsel gelegen, besteht er aus etwa tropischen 800 Inseln. Die meisten davon sind unbewohnt. Hier ist die Heimat der Moken, Seenomaden, welche auf ihren einfachen Booten ein Leben im Einklang mit der Natur führen. Sie betreiben traditionellen Fischfang und vermeiden, wenn möglich, den Kontakt mit der Aussenwelt.

Das Betreten der Inseln war für Jahrzehnte untersagt. Seit wenigen Jahren wird ein vorsichtiger Tourismus erlaubt, vor allem im und um den Lambi-Nationalpark.

Die Jahreszeiten im Süden Burmas sind vergleichbar mit denen im Rest des Landes. Von Mai bis November ist Regenzeit mit zum Teil heftigen Stürmen, danach beginnt die beste Reisezeit bis zum Februar. Ab März steigen die Temperaturen deutlich an.

Myanmars Süden: Das Delta des Irrawaddy

Der Irrawaddy in Myanmars Süden

Nach fast 2000 km durch das zentrale Flachland von Myanmar ergiesst sich der Irrawaddy in einem riesigen Delta in die Andamanen-See. Hier ist die Reiskammer des Landes. Die unzähligen Wasserarme bilden ein grünes Labyrinth, welches von Pathein im Westen bis nach Yangon reicht. So ist es möglich, mit kleinen Booten mehrtägigen Touren durch Myanmars Süden zu unternehmen.

Im Jahre 2008 verwüstete der Zyklon Nargis das Delta und forderte etwa 100.000 Todesopfer. Die Gebäude Myanmars wurden vom Sturm zerstört. Dies bestanden praktisch alle aus Stein sowie Stahl. Die Boote hingegen wurden weit aufs Land verschoben. Nur die Bambushütten waren beweglich genug und überstanden den Sturm.