Trekking durch’s wilde Birmistan

Trekking-Tour abseits der touristischen Pfade /
02.02. – 24.02.2017 (22 Tage)

Kurzbeschreibung
Bei dieser Trekking-Tour lernen Sie sowohl die wilden Chin-Berge im Westen Myanmars als auch die runden Shan-Berge östlich des Inle-Sees kennen. Dazu besuchen wir die touristischen Highlights um Mandalay, Monywa und Bagan.

Die Provinzen unserer Reise sind die Heimat der Völker der Chin, Palaung, Intha und PaO (siehe auch: Volksgruppen in Myanmar).

Wir beginnen mit einem kurzen Trekking um Pindaya herum, wo wir in einem lokalen Kloster übernachten werden. Über Kalaw reisen wir mit dem Zug zum Inle-See, von wo aus das 5-tägige Trekking östlich des Inle-Sees beginnt. Wir laufen ca. 6 h täglich und übernachten jeweils in lokalen Häusern der Pa-O. Tagsüber haben wir grossartige Ausblicke auf den See.
Anschliessend wandern wir in den Bergen Westburmas zu Dörfern der Ethnie der Chin, deren Frauen durch ihre eindrücklichen Gesichts-Tatoowierungen in Erinnerung bleiben. Zusätzlich wird der höchste Berg im Westen von Myanmar, der Mt. Victoria (3050 m), bestiegen. Ein Highlight dieser Reise: nach dem Trekking in den Chin-Bergen besuchen wir das farbenfrohe Frühlingsfest der Chin, welches im Februar in Mindat stattfindet.

Diese Myanmar-Reise führt z.T. durch Gebiete, in denen die Permits lokalen Gegebenheiten angepasst werden müssen, so dass kleine Abweichungen vom Programm vorkommen können.


Höhepunkte:

  • Chin-Frühlingsfest in Mindat
  • Trekking zu den Dörfern der Chin, Besteigung Mt. Victoria (3050m)
  • Leichtes Trekking um Pindaya und Kalaw herum
  • 5-tägiges Trekking östlich des Inle-Sees
  • Beinruderer, schwimmende Gärten und Märkte der PaO am Inle-See
  • Besuch der Sehenswürdigkeiten von Bagan, Mandalay, Monywa und Yangon

Reiseprogramm:

Tag 0 Abflug von Zürich

Tag 1  Ankunft in Yangon, Stadtbesichtigung

Ankunft im internationalen Flughafen von Yangon. Fahrt in die Stadt und Hotelbezug. Nachmittags Stadtbesichtigung (Sule-Pagode, Bogyoke Aung San Markt), abends stimmungsvolle Atmosphäre um die Shwedagon-Pagode, das wichtigste religiöse Zentrum der Stadt.

Tag 2 Yangon – Heho – Pindaya (Flug, Auto) 

Buddha-Höhlen in PindayaNach einem kurzen Flug erreichen wir Heho, das Tor zum Inle-See und den Trekking-Touren im Shan-Bergland. Mit dem Auto fahren wir durch eine schöne Landschaft mit rollenden Hügeln nach Pindaya. Die Gegend wird als Birmanische Schweiz gerühmt. Nachmittags Besuch der weitläufigen Höhlenanlage mit über 8000 grossen und kleineren Buddha-Figuren.

Tag 3 Pindaya – YasaKyi

KlosterkücheStart zu einem leichten Trekking zum Akklimatisieren. Nahe der Pindaya-Höhlen steigen wir die Hügel hoch und haben nach einer Stunde eine herrliche Aussicht auf die Ebene von Pindaya mit dem kleinen See. Durch Dörfer der Palaung erreichen wir am frühen Nachmittag den Ort und das Kloster von YasaKyi. In der grossen Halle können wir uns ausruhen. Nachmittags bietet sich noch ein kleiner Ausflug zum Aussichtspunkt südlich des Dorfes an. Abends gibt’s warme Verpflegung in  der Klosterküche.

Tag 4 YasaKyi – Pindaya – Kalaw (Ende Trekking, Auto)

In einem Bogen wandern wir zurück nach Pindaya, wo uns ein erfrischender Tee am Seeufer erwartet. Anschliessend geht es mit dem Auto weiter nach Kalaw, einer von den Engländern errichteten hill station auf etwas 1300 m Höhe. Von der Thane Taung-Pagode im Norden hat man einen guten Überblick über die Region. Hier in Kalaw spielt auch die Geschichte vom ‚Herzenhören‘.

Tag 5 Kalaw – Nyaung Shwe – Inle-See (Auto, Zug, Boot)

Mit dem Zug fahren wir über Aungban nach Shwe Nyaung. Von hier geht’s weiter nach Nyaung Shwe, dem Tor zum Inle-See. Vorher halten wir am Shwe Yan Bye-Kloster, welches durch seine grossen ovalen Fenster hervorsticht. Ein Boot bringt uns zu unserem Ressort direkt auf dem See. Nachmittags erkunden wir den See, schauen den Beinruderern zu, gleiten zwischen den schwimmenden Gärten durch, welche mit Bambusstangen am Seeboden befestigt werden, und besuchen eine lokale Cheroot-Fabrik, wo die Zigarillos von vielen flinken Händen gedreht werden. Übernachtung im Resort.

Tag 6 – 10 Trekking zwischen Inle-See und Kakku

Blick auf den Inle-See von KakkuNach dem Frühstück bringt uns ein Boot zum Ostufer des Inle-Sees, wo wir zu unserem 5-tägigen Trekking starten. An einer Zuckergewinnungsanlage vorbei geht es langsam bergan. Wenn wir das nahe Kloster passiert haben, wird es für 2 h steil, bis wir in einem Dorf der Pa-O zu einem Tee einkehren. In den Dörfern wird eine Ingwer-ähnliche Knolle geerntet, gekocht, getrocknet und anschliessend auf dem Markt verkauft. Abends übernachten wir jeweils in einem grossen Holzhaus der Pa-O. Der Guide kocht am offenen Feuer, die ganze Familie sitzt drum herum. Jeden Tag laufen wir ca. 5-7 h. Nachdem wir die Kammlinie der Berge östlich vom Inle-See erreicht haben, ergeben sich spannende Ausblicke nach Westen, gekrönt von herrlichen Sonnenuntergängen. Am Nachmittag des 5. Tages erreichen wir wieder das Ostufer des Sees, wo uns ein Boot zum Ressort auf den See bringt.

Tag 11 Inle-See – Heho – Mandalay (Boot, Auto, Nachmittagsflug) 

Über Nyaung Shwe fahren wir nach Heho, von wo uns ein kurzer Flug nach Mandalay bringt. Mandalay ist die zweitgrösste Stadt Burmas und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Millionenstadt liegt ca. 700 km nördlich von Yangon und war von 1857 bis 1885 die letzte Königsstadt vor Beginn der britischen Kolonialherrschaft. Der grösste Teil des Königspalastes (‚Glaspalast‘) wurde durch ein Feuer im zweiten Weltkrieg zerstört. Mandalay liegt am Ende der ‚Burma Road‘ und profitiert dadurch vom Handel zwischen Myanmar und China. Zum Sonnenuntergang besuchen wir die berühmte Ubein-Teakholzbrücke in Amarapura.

Tag 12 Mandalay (Auto, Boot, Pferdekarren) 

Mönche in AmarapuraDer ganze Tag steht zur Verfügung, die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Mandalay und den umliegenden ehemaligen Königs-städten Inwa/Awa und Amarapura zu besuchen. Highlights sind das Mandalay Shwe Nan Daw Kloster, bekannt als das Golden Palace Kloster, der Kuthodaw Tempel, der Besuch von Ateliers für die Herstellung von Blattgold, von Bronze, von Steinarbeiten, von Holzschnitzerei, der Mahamuni-Tempel. Am Abend geniessen wir den Panoramablick auf die Stadt vom Mandalay-Hill aus. Übernachtung im Hotel.

Tag 13 Mandalay – Monywa (Auto)

Grosse Buddha nahe MonywaEin Tag mit unvergesslichen Eindrücken. Über Sagaing, wo wir die fast 50 m hohe Kuppel der Kaunghmudaw-Pagode bewundern können, fahren wir nach Monywa zu den riesigen Buddha-Statuen, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Der liegende Buddha ist ca. 90 m lang, der stehende soll die grösste Buddha-Figur der Welt sein und ist innen begehbar. Die ersten 10 Stockwerke beschreiben die Qualen der kalten und heissen Höllen, die die Menschen überwinden müssen. Die Thanboddhay-Pagode wenige km weiter übertrifft aber diese Superlative. In einem golden glänzenden Komplex sind fast 600 000 (in Worten: sechshunderttausend) grosse und kleine Buddha-Stauen untergebracht und täglich werden es mehr. Sehr bizarr.

Tag 14 Monywa – Hpo Win Daung-Höhle – Pakokku (Auto) 

Von Monywa aus fahren wir an der riesigen Sabetaung-Kupfermine vorbei. Am Rande können wir sehen, wie sich die lokale Bevölkerung mit der Restauswertung vom Abraum ein Zubrot verdient. Die mehr als 100 Höhlen von Hpo Win Daung bilden einen weitverzweigten Komplex. Einige enthalten nur einen einzelnen Buddha, andere sind als Labyrinthe ausgelegt. In einigen Höhlen sind die Wandmalereien noch recht gut erhalten. Permanente Begleiter sind die recht aufdringlichen Affen, die auf Nahrung hoffen.
Abends erreichen wir Pakokku, wo wir übernachten.

Tag 15 Pakokku – Kanpetlet (Auto)

Chin-Frau aus KanpetletMit einem Vierradantrieb machen wir uns auf die Reise in die westlichen Chin-Berge. Wir kreuzen mehrere Flüsse, die von der Regenzeit noch viel Wasser führen, vorbei an Ochsengespannen und Bauern auf ihren Feldern. Nachmittags erreichen wir die Ausläufer der Berge und erklimmen ca. 1500 Höhenmeter. Unterkunft in einem ruhigen Ressort ausserhalb der Stadt.

Tag 16 Kanpetlet – Kurztrekkings zu den Dörfern der Chin

Heute steht eine weiteres Highlight unserer Trekking-Tour auf dem Programm. Morgens und nachmittags unternehmen wir kurze Wanderungen zu den Dörfern der Chin. Von Kanpetlet aus geht es zunächst steil die Hänge hinab, bis wir zu den einfachen Häusern der Chin gelangen. Die Tradition der Gesichts-Tatauierungen ist durch die Missionare im ausgehenden 20. Jahrhundert unterbunden worden, so dass nur noch die älteren Frauen diese Markierungen besitzen. Die Muster (Spinnennetze, Halbmonde, usw.) zeigen die Zugehörigkeit zum jeweiligen Clan an.

Tag 17 Kanpetlet–Mt.Victoria–Aye–Kyar Do –Lupet – Mindat

Nebelwald am Mt. VoctoriaZunächst geht es mit dem Jeep von Kanpetlet in die Berge, bevor wir den Trail zum Mt. Victoria erreichen. Von oben gibt es einen weiten Blick über die Rundungen der Chin-Berge nach Westen. Weiter geht es zu Fuss und mit Jeep zu den Chin-Dörfern Aye,  Kyar Do und Lupet. In Kyar Do sehen wir zahlreiche Motivpfosten in Form eines Y, welche an vergangene LünYu (stonepulling) Feste erinnern, bei denen unter anderem ein wilder Bison (Mython) geopfert und eine riesige Steinplatte aus dem Flusstal hochgezogen wird. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Mindat.

Tag 18 Mindat – Frühlingsfest der Chin / Union-Day

Den ganzen Tag verfolgen wir die festlichen Aktivitäten und Umzüge. Die Menschen haben ihre Festtagskleidung angelegt und die Fotografen kommen auf ihre Kosten.

Tag 19 Mindat – Bagan (Auto) 

Shwezigon-Pagode in BaganNach dem Frühstück fahren wir mit dem Jeep zurück nach Osten, erreichen die Täler von Pauk und Kandaw und kommen am Nachmittag in Bagan an, wo uns noch Zeit bleibt, ein wenig von der besonderen Atmosphäre Bagans zu spüren.

 

Tag 20 Bagan – Yangon (Flug)

Die Reise neigt sich dem Ende zu. Wir fliegen zurück nach Yangon. Nachmittags haben wir Gelegenheit, nochmal den besonderen Zauber der Shwedagon-Pagode einzuatmen.

Tag 21 Rückreise

Mit dem Flugzeug vormittags nach Bangkok, von dort Weiterflug in die Schweiz.

Tag 22 Ankunft in Zürich

Am Morgen Ankunft in Zürich und Ende der Reise.


Reisedetails:

Reisetermin             02.02. – 24.02.2017

Dauer                         22 Tage

Preis                           Auf Anfrage

Gruppengrösse      4 – 8  Personen
                                       Die Reise kann gegen Aufpreis auch für 2 Personen gebucht werden.

Anmeldeschluss      12.12.2016

Reiseleitung              Dieter Neuschäfer


Leistungen:

eingeschlossen

  • Flug hin und zurück von der Schweiz
  • 16 Übernachtungen mit Frühstück in Hotels
  • 04 Übernachtungen in lokalem Haus
  • Mahlzeiten während der Trekking-Touren
  • alle Transporte in Myanmar
  • Eintritt und Spezialbewilligungen
  • Deutschsprachige Reiseleitung

nicht eingeschlossen

  • Visum
  • Mittag- und Abendessen (ausser im Kloster und beim Trekking: dort Vollpension)
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Private Reiseversicherungen
  • Trinkgelder
  • Persönliche Auslagen

Natürlich können Sie anschliessend an diese Reise auch ein paar Tage Badeurlaub am Indischen Ozean geniessen. Wir offerieren Ihnen dazu gerne ein Zusatzprogramm.

Bitte kontaktieren Sie uns bei allen Fragen, Anmerkungen oder Wünschen: info@priori.ch.