Pionierreise: Naga New Year mit Manaw-Festival

NAGA Bild 1 Vorspann28. Dezember 2016 – 19. Januar 2017, 23 Tage

Reise zu den spektakulären Frühjahrsfesten in Myanmar

Mit dieser Pionier-Reise führen wir Sie – abseits der gewohnten Touristenpfade – in kaum besuchte Gebiete Myanmars, welche von den Volksgruppen der Chin, Kachin, Naga, PaO und Palaung bewohnt werden (siehe auch: Volksgruppen in Myanmar). Die Reise ist zeitlich so angelegt, dass zwei äusserst spektakuläre und farbenfrohe Feste besucht werden, einmal das Manaw-Festival der Kachin, welches im Januar in Myitkyina stattfindet und gleich anschliessend das Neujahrsfest der Naga, welches dieses Mal in Lahe an der Grenze zu Nordostindien veranstaltet wird. Vorher besuchen wir den Goldenen Felsen im Süden des Landes. Abgerundet wird die Reise durch die kulturellen und landschaftlichen Highlights von Yangon, Bagan, Mandalay und dem Inle-See. 


Höhepunkte:

  • Traditionelles Naga New Year Festival im abgelegenen Nagaland
  • Manaw-Frühlingsfest der Kachin in Myitkyina im Norden von Myanmar
  • Beinruderer, schwimmende Gärten und Märkte der PaO am Inle See
  • Besuch der Sehenswürdigkeiten von Bagan, Mandalay und Yangon

Reiseprogramm:

Tag 0, Mi., 28. Dezember 2016: Abflug ab Zürich

Tag 1, Do., 29. Dezember 2016: Ankunft in Yangon (Sightseeing)

Nach der Ankunft in Yangon Begrüssung durch unsere lokale Reiseleitung und Transfer ins Hotel. Die ehemalige Hauptstadt und grösste Stadt des Landes (über 6 Mio. Einwohner) liegt am gleichnamigen Fluss. Besuch der Sule- und Shwedagon-Pagode. Die Shwedagon-Pagode ist das religiöse Zentrum des Landes. Sie ist das Wahrzeichen Myanmars und eine der berühmtesten Stupas der Welt. Die rund 100 m hohe goldenen Pagode ist von weither sichtbar und enthält unschätzbare Reichtümer in ihrer Spitze. Ein Besuch des weiträumigen Areals lohnt sich besonders bei einbrechender Dunkelheit, wenn die Gläubigen, meist ganze Familien, die Stupa umrunden. In allen acht Himmelsrichtungen befinden sich Schreine, die den Planeten, Wochentagen, Sternzeichen und auch bestimmten Eigenschaften zugeordnet sind.

Tag 2, Fr., 30. Dezember: Yangon – Golden Rock

NAGA Bild 2 Tag 2 Golden RockAuf guten Strassen fahren wir über Bago in den südöstlichen Landesteil nach Kyaikto. Der letzte, steile Aufstieg zum Goldenen Felsen erfolgt auf der Ladefläche eines Lastwagens. Nach dem Hotelbezug gehen wir die letzten Höhenmeter zu Fuss auf die Plattform. Die Pilger haben den Felsen über und über mit -echtem – Blattgold beklebt. Frauen dürfen den Felsen jedoch nicht berühren. Es sieht so aus, als würde er jeden Augenblick über den Abgrund stürzen. Die Legende besagt, dass er von Haaren des historischen Buddhas festgehalten wird. Die Fotografen kommen voll auf ihre Kosten, die Farbschattierungen ändern sich dauernd bis zum Sonnenuntergang.

 Tag 3, Sa., 31. Dezember 2016: Golden Rock – Bago – Yangon – Inle-See (Auto, Flug)

Zum Sonnenaufgang sind wir wieder auf der Plattform am Goldenen Felsen. Morgens finden wir völlig andere Farben vor. Danach geht es mit dem Truck wieder nach unten und wir fahren zurück in Richtung Yangon. In Bago schauen wir uns die Hauptattraktionen der Stadt an, den über 50 m langen, liegenden Shwethalyaung-Buddha und die Schwemadaw-Pagode, welche Reliquien Buddhas beherbergen soll und die höchste Pagode im Land ist. Mit dem Nachmittagsflug erreichen wir Heho. Von dort Transfer zum Inle-See.

Tag 4 + 5, So. + Mo., 01. – 02. Januar 2017: Inle-See

NAGA Bild 3 Tag 4 Pagode Inle-See

Zwei ganze Tage sind wir grösstenteils auf dem See unterwegs. Wir schauen den ‚Einbein-Ruderern‘ zu und bewundern ihre spezielle Fischfangtechnik, sehen die schwimmenden Gärten der einheimischen Bauern und besuchen zahlreiche Betriebe am und auf dem See: eine cheroot factory (Stumpen-Zigarren), eine Papierherstellung und Seidenweberei, einen Schmied. Dazu die beiden wichtigsten Pagoden und das Pagodenfeld in Indein. Die Anlage stammt aus dem 17. Jahrhundert, umfasst über 700 Stupas und Pagoden und wird derzeit aufwändig restauriert. Lunch in einem lokalen Restaurant auf dem See

Am zweiten Tag lassen wir uns in die fantastische Landschaft südlich des Inle-Sees entführen. Pagodenfelder in der Ferne, Wasservögel auf den wenigen Inseln, Ochsenkarren am Ufer. Manchmal sind die Wasserhyazinthen, die Plage des Inle-Sees, so dicht, dass die Bootsführer absteigen und ihr Boot ziehen müssen. Wenn wir Glück haben, kommen wir an einem der alle 5 Tage stattfindenden Märkte der PaO vorbei, wo wir die farbenfrohen Frottee- und Baumwollturbane der PaO-Frauen, die hier ihre Feldfrüchte anbieten, bewundern können.

 Tag 6 + 7, Di. + Mi., 03. – 04. Januar 2017: Bagan und Ananda-Festival (Flug, Auto, Velo)

Sonnenaufgang in Bagan

Flug von Heho in die historische Königsstadt Bagan, in der über 2000 Pagoden und Tempel aus Ziegelstein erhalten geblieben sind, verstreut in einer Savannenlandschaft. Die Stadt zählt damit zu den grössten archäologischen Stätten Asiens, vergleichbar mit Angkor in Kambodscha. Wir besuchen einige der zahlreichen Tempelanlagen, die eindrucksvolle goldene Shwezigon-Pagode und die heiligste Stätte, den Ananda-Tempel. Fast den ganzen Januar über strömen die burmesischen Pilger nach Bagan, um das Ananda-Festival zu feiern. Am Abend können wir den Sonnenuntergang mit der Silhouette der Shwesandaw-Pagode vom Boot auf dem Ayeyarwaddy geniessen, der Hauptlebensader des Landes. Unser Hotel liegt direkt am Fluss unter grossen Akazienbäumen. An den Tempeleingängen haben die fliegenden Händler ihre Waren ausgebreitet. Weiterhin besuchen wir den grössten Tempel in Bagan, Dhammayangyi und geniessen den Sonnenuntergang auf einer der zahlreichen Pagoden.

Tag 8, Do., 05. Januar 2017: Bagan – Mandalay (Fähre)

NAGA Bild 5 - Tag 8 Fähre

Einen ganzen Tag reisen wir mit der Fähre auf dem Ayeyarwaddy flussaufwärts nach Mandalay. Vom Oberdeck haben wir eine herrliche Aussicht auf die Dörfer entlang des Flusses. Wir können beobachten, wie die Menschen am Fluss waschen und ihre Felder bestellen. Bei Zwischenstopps kommen Frauen mit vollbeladenen Körben und auf den Köpfen balancierten Tabletts zum Boot und verkaufen Snacks und Obst. Nachmittags, wenn die die Sonne am Horizont langsam untergeht, kommen die Kuppeln der Pagoden von Sagaing in Sicht.

Tag 9, Fr., 06. Januar 2017: Mandalay, Amarapura, Inwa Sightseeing, U-Bein-Brücke (Auto)

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Der ganze Tag steht zur Verfügung, die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Mandalay und den umliegenden ehemaligen Königs-städten Inwa/Awa und Amarapura zu besuchen. Highlights sind das Mandalay Shwe Nan Daw Kloster, bekannt als das Golden Palace Kloster, der Kuthodaw Tempel, der Besuch von Ateliers für die Herstellung von Blattgold, von Bronze, Jade und Steinarbeiten, von Holzschnitz-Arbeiten und Seide. Der goldene Mahamuni-Buddha wird uns unvergesslich in Erinnerung bleiben. Am Abend geniessen wir den Sonnenuntergang an der langen U-Bein-Teakholzbrücke.

Tag 10, Sa., 07. Januar 2017: Mandalay – Mingun – Mandalay, Sunset Mandalay-Hill (Boot)

Mit dem Boot fahren wir nach Mingun, wo wir die grösste, aber nie fertiggestellte Pagode Myanmars sowie die grösste hängende, noch intakte Glocke der Welt sehen werden. Danach besuchen wir die weisse Hsinbyume-Pagode, auch Myatheindaw-Pagode genannt. König Bagyidaw liess sie für seine verstorbene Lieblingsgemahlin Hsinbyume errichten. Nachmittags fahren wir zurück nach Mandalay und geniessen zum Sonnenuntergang den Panoramablick vom Mandalay-Hill aus.

Tag 11 – 13, So., 08. – Di., 10. Januar 2017: Manaw-Festival (Flug, Auto)

NAGA Bild 7 - Tag 12 - Manaw-Festival F1000003

Das erste spektakuläre Highlight steht an. Wir fliegen von Mandalay ganz in den Norden von Myanmar, nach Myitkyina, der Hauptstadt des Kachin-Staates. Die Kachin sind tibeto-birmanischer Herkunft, leben im Norden und Nordosten von Burma und sind heute zum grössten Teil zum Christentum konvertiert. Der wichtigste Anlass im kulturellen Leben der Kachin ist das Manaw-Festival im Januar, bei dem 3 Tage gesungen und getanzt wird und die typischen Trachten präsentiert werden. Die Kachin lassen sich dabei gern fotografieren und fotografieren auch zurück! Zwischendurch unternehmen wir einen Ausflug mit dem Auto zum Zusammenfluss der beiden Flüsse Mali Hka und Nmai Hka, durch den der Ayeyarwaddy, die Lebensader Myanmars, entsteht. Am 10. Januar ist der grosse Tag des Festivals. Die Stammesältesten mit den Kopfmasken des Nashornvogels kommen zusammen, auch das Militär und die Polizei marschieren mit und alle Teilnehmerinnen tragen die glitzernden Kostüme mit Hunderten von Silber- und Aluminiumteilen.

Tag 14, Mi., 11. Januar 2017: Myitkyina – Mandalay (Flug, Auto)

Nach dem Rückflug von Myitkyina nach Mandalay haben wir Zeit, das geschäftige Leben am Ende der legendären Burma Road zu erleben. Die Stadt ist heute sehr von den Chinesen geprägt.

Tag 15, Do., 12. Januar 2017: Mandalay – Hkhamti – Lahe (Flug, Jeep)

Wir fliegen von Mandalay bis Hkhamti, von dort bringt uns ein Jeep in die grünen Berge von Naga-Land. Die Nagas leben sehr isoliert im indisch-burmesischen Grenzgebiet und sind eine der am schwierigsten zu besuchenden Minderheiten in Myanmar. Obwohl sowohl Christen als auch Buddhisten in Nagaland missionieren, sind die Nagas noch stark ihren alten animistischen Traditionen verhaftet. Zusammen mit ihren Nachbarn in Indien sind sie als furchtlose Kämpfer für ihre Unabhängigkeit bekannt. Die Nagas galten als die letzten Kopfjäger in der Region, wobei man annimmt, dass diese Tradition in den letzten 20 Jahren nicht mehr praktiziert wird. Die Kopfjagd diente bei den Nagas dazu, das eigene Ansehen als Kämpfer und Jäger innerhalb der Dorfgemeinschaft zu erhöhen. Die ‚Erfolge‘ wurden durch Tatauierungen auf der Brust des Nagas dokumentiert.

Tag 16, Fr., 13. Januar 2017: Kurztrekking und Besuch der Dörfer um Lahe

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Heute haben wir Gelegenheit, einige Dörfer um Lahe herum zu besuchen. Die Nagas sind begeisterte Jäger, ihre Jagdtrophäen zieren ihre Hauswände und auch das Innere ihrer Häuser, wo immer ein Holzfeuer brennt.

 

 

Tag 17 + 18, Sa. + So., 14. – 15. Januar 2017: Naga New Year Festival

Das zweite spektakuläre Highlight steht an. Jeweils im Januar feiern die Nagas ihr Neujahrsfest, bei dem die traditionellen Trachten und Tänze zur Aufführung kommen. Die Kostüme zeigen aussergewöhnlich farbenfrohes und vielfältiges Design, dazu werden Wildschweinhauer, Tigerklauen, Muschelschalen und Elfenbein getragen. Das Fest findet in jedem Jahr an einem anderen Ort statt. Am Abend des zweiten Tages wird das grosse Feuer entzündet.

Tag 19, Mo., 16. Januar 2017: Hkhamti – Yangon (Auto, Flug)

Der Besuch des Nagalandes geht zu Ende. Der Jeep bringt uns nach Hkhamti. Von dort Rückflug nach Yangon.

Tag 20, So., 17. Januar 2017: Yangon und Umgebung

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Damit die Rückreise nicht zu anstrengend wird, gibt es einen zusätzlichen Tag in Yangon. Vom Hotel bietet sich ein Blick auf die imposante Shwedagon-Pagode, sozusagen vor der Haustür. Sie können der Pagode einen weiteren Besuch abstatten, den grossen Bogyoke Market besuchen und die letzten Geschenke kaufen, über den indischen Gewürzmarkt gehen oder sich einfach im Hotel ausruhen.

 Tag 21, Mo., 18. Januar 2017: Rückflug

Am Nachmittag Transfer zum Internationalen Flughafen in Yangon. Ihr Guide verabschiedet sich von Ihnen. Flug über Bangkok nach Zürich, wo Sie planmässig am 19. Januar morgens landen sollten.


Leistungen:

eingeschlossen 

  • Flüge ab/bis Zürich
  • 20 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück in Hotels oder einfachen Ressorts
  • 6 Inlandsflüge (Yangon – Heho, Heho – Bagan, Mandalay – Myitkyina, Myitkyina –  Mandalay, Mandalay – Hkhamti, Hkhamti – Yangon)
  • Alle genannten Transfers und Transporte (Privatautos mit Fahrer, Boot)
  • Spezialbewilligungen für Nagaland, Chin-Staat, Kachin-Staat, Kayah-Staat.
  • Eintrittsgelder und Fotografiergebühren
  • Schweizer Reiseleitung  „Dieter Neuschäfer“ und kompetente, Englisch sprechende, lokale Reiseleitung

nicht eingeschlossen

  • Visum und Nebenkosten
  • Versicherungen
  • Mahlzeiten und Getränke (soweit nicht anders aufgeführt)
  • Trinkgelder in Hotels sowie für Guides
  • Persönliche Auslagen

Natürlich können Sie anschliessend an diese Reise auch ein paar Tage Badeurlaub am Indischen Ozean geniessen. Wir offerieren Ihnen dazu gerne ein Zusatzprogramm.

Bitte kontaktieren Sie uns bei allen Fragen, Anmerkungen oder Wünschen: info@priori.ch.