Archiv der Kategorie: AKTUELLES

Orte und Regionen in Myanmar

Orte und Regionen in Myanmar, die momentan besucht werden können

Myanmar steht seit Jahrzehnten im Fokus der Weltpresse. Die leise Entspannung vor wenigen Jahren löste einen Tourismusboom aus, der seinerseits zu overtourism-artigen Phänomenen führte. Am Inle See, in Bagan sowie anderswo stauten sich die Touristenmassen.

Zugängliche Orte und Regionen in Myanmar (2019)Die Vorfälle sowie Schlagzeilen bezüglich des Umgangs mit Minderheiten liessen die Besucherzahlen in kurzer Zeit dramatisch zusammensacken. Heute verzeichnet Myanmar wieder Besucherzahlen wie vor dem kurzen Boom um die 2017er Jahre.

Derzeit ist es ruhig im alten Burma. Dies auch, weil vielen Besuchern nicht klar ist, welche Orte und Regionen in Myanmar denn nun offen sind und welche nicht besucht werden dürfen. Diese ‘restricted areas for foreigners and tourists’ ändern immer mal wieder. Zudem werden für einige Gebiete ‘permits’ verlangt – manchmal unerwartet. Daher reflektiert untenstehende Liste der derzeit besuchbaren Regionen nur gerade die jetzige Situation.

Wer Myanmar, das herrliche ehemalige Burma, besuchen will und dabei etwas mehr als nur gerade die drei üblichen (sowie überlaufenen) Hotspots sehen möchte, sollte dies mit einer erfahrenen Agentur tun, die eine gute Lokalverankerung hat.

So wie wir. PRIORI Reisen: Myanmar ist Burma ist Birma.

Zugängliche Orte und Regionen in Myanmar

  1. Yangon
  2. Bagan
  3. Mandalay
  4. Mokok (Ruby Land)
  5. Kyauk Me
  6. Hsibwaw
  7. Myint Kyi Nar (Kachin State)
  8. Putao (nur Innenstadt sowie Tagestrekking)
  9. Inn Daw Gyi (Kachin State)
  10. Homalin
  11. Lay Shi sowie umgebendes Naga Land
  12. Lahe sowie ein paar Dörfer in der Umgebung. Aber kein Trekking möglich.
  13. Golden Rock
  14. Hpa An
  15. Malawlamin
  16. Ye
  17. Dawei
  18. Kawtaung and Archipelagoes (Übernachtung auf dem Boot oder auf einer der Inseln)
  19. Loikaw (Kayah State)
    1. Panpet sowie die Dörfer der ‘Langhals-Leute’
    2. The Ne Nar (Das Siedlungsgebiet der Kayah-Ethnie)
    3. Htay Hko sowie Ra A Pra (Dörfer der Kayaw-Ethnie)
  20. Inle Lake sowie rekking von Kalaw nach Inle Lake, ebenso Pindaya Cave
  21. Kakku bei Taunggyi
  22. Kyeng Tung (Tagestrekking zu Ethnien wie Akah, Lahu shi, Lahu Na, Akhu)
  23. Tachileik (Grenzstadt zu Thailand)
  24. Chin State, also Mindat und Kanpetlet, Matupi, Hakah, Hpalan, Mehrtages-Trekking beim Mt Victoria
  25. Flussfahrten auf dem Ayeyarwaddy River von Bamaw nach Mandalay, Delfin Exkursion

(Stand April 2019; Angaben ohne Gewähr)

EU hebt Sanktionen gegen Myanmar auf

Aktueller Stand (2013): Sanktionen gegen Myanmar

Die Außenminister der EU-Staaten haben am Montag nach ihrem Treffen in Luxemburg beschlossen, alle Sanktionen gegen Myanmar aufzuheben. Eine Ausnahme bilden Waffenlieferungen.

Sanktionen gegen Myanmar: LandesflaggeDie EU habe die deutlichen Errungenschaften der Reform in Myanmar verfolgt. In dem im Anschluss an das Treffen veröffentlichten Kommunique begrüßte die EU außerdem die Bemühungen des Landes in der Verwirklichung der Demokratie und Redefreiheit. Darüber hinaus wurden die Korruptionsbekämpfung, der Aufbau des Parlaments sowie die Freilassung politischer Gefangener gewürdigt.

Ein weiterer Artikel zeigt die Beziehungen zwischen der EU und Myanmar auf. Des Weiteren können Sie sich über die aktuelle Aussenpolitik zu Myanmar beim Auswärtigen Amt informieren.

Neue Botschaft in Myanmar

Die Schweiz eröffnet Botschaft in Myanmar

Bern, 01.06.2012 – Im Sommer dieses Jahres wird die Schweiz in Myanmar eine Botschaft eröffnen. Einerseits wird sie damit dem grossen Potenzial dieses Landes in wirtschaftlicher sowie touristischer Hinsicht gerecht. Andererseits trägt der Entscheid der demokratischen Öffnung und dem politischen Wandel nach einem halben Jahrhundert autoritärer Herrschaft Rechnung. Um den laufenden Wandel hin zur Demokratie zu unterstützen, wird auch die Entwicklungszusammenarbeit mit Myanmar verstärkt.

Im vergangenen Jahr hat die Militärregierung von Myanmar die Amtsgeschäfte formal an eine zivile Regierung übertragen. Diese leitete einen politischen Wandel sowie eine allmähliche Öffnung ein. Damit endet die kompromisslos autoritäre Herrschaft der Militärregierung nach einem halben Jahrhundert. Der Bundesrat hat heute beschlossen, auf den Wandel in Myanmar mit der Eröffnung einer Botschaft zu reagieren. Die Interessen der Schweiz wurden bisher von der Vertretung in Bangkok aus verfolgt.

Neben der Anerkennung der bisherigen demokratischen Fortschritte und der Ermutigung zu weiteren, sprechen solide Interessen für die Eröffnung einer diplomatischen Vertretung. Politisch wird ein demokratisches Myanmar als Land zwischen Indien sowie China eine geostrategisch zunehmende Bedeutung erlangen. Es verfügt über beachtliche natürliche Ressourcen und hat Aussichten, an den wirtschaftlichen Erfolg vergangener Epochen anzuschliessen – nach seiner Unabhängigkeit 1948 war es das wohlhabendeste Land Südostasiens und galt in den 1950er Jahren als grösster Reisproduzent sowie –exporteur.

Zudem wird erwartungsgemäss die Tourismusbranche massiv anwachsen

Aus diesen Gründen kann davon ausgegangen werden, dass auch die Präsenz von Schweizer Staatsangehörigen in Myanmar zunehmen wird. Der damit verbundene Betreuungsaufwand ist ein weiteres Argument für die Eröffnung der Botschaft.

Um den laufenden Wandel hin zur Demokratie zu unterstützen, wird die Schweiz auch ihre Entwicklungszusammenarbeit mit Myanmar verstärken. Das Volumen der Entwicklungszusammenarbeit wird im Laufe der folgenden vier Jahre auf rund 25 Mio. CHF erhöht. Vorgesehen ist ein Programm in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit sowie Programme in den Bereichen Berufsbildung und Minenräumung.

Zu den 24 Staaten, die derzeit eine Botschaft in Myanmar unterhalten, gehören die USA, Deutschland, Frankreich, UK, Italien, China, Russland sowie die ASEAN-Staaten. Andere wie Norwegen und Kanada planen, eine Botschaft zu eröffnen. Die neue Schweizer Vertretung in Myanmar wird primär Aufgaben der Interessenswahrung übernehmen. Die konsularischen Dienstleistungen werden nach wie vor vom regionalen Konsularcenter in Bangkok aus erbracht. Eine Integration des Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in die Schweizer Botschaft in Myanmar ist für 2013 vorgesehen. Aktuell verfügt die Schweiz über ein Programmbüro der Humanitären Hilfe in Rangoon.

Quelle: www.admin.ch