Archiv der Kategorie: AKTUELLES

Corona 2021 Myanmar

Einreisebestimmungen MYANMAR (Stand 14. April 2021)

Coronavirus:

Die Einreise ist nicht möglich. Es besteht eine Einreisesperre bis auf Weiteres.

Für Heimkehrer sowie Reisende mit der Staatsbürgerschaft des Ziellandes oder Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis im Zielland kann es zu abweichenden Bestimmungen kommen.

Folgenden Grenzübergänge sind geschlossen:

  • Luftweg (bis voraussichtlich zum 31 Mai 2021)
  • Landweg
  • Seeweg

Wichtig am Zielort:
Es kommt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese gelten bis auf Weiteres.
Die Einreise ist normalerweise mit folgenden Reisedokumenten möglich:

Reisepass:
Das Reisedokument muss 6 Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Reisedokumente vollständig sind, sich in gutem Zustand befinden und über ausreichend freie Seiten verfügen.

Anforderungen der Fluggesellschaft:
Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bezüglich der mitzuführenden Dokumente. In Einzelfällen weichen die Anforderungen der Fluggesellschaften von den staatlichen Regelungen ab.

Visabestimmungen:
Es wird ein Visum benötigt.

Coronavirus:
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist die Beantragung eines Visums für ausländische Staatsangehörige derzeit vorübergehend nicht möglich.
Einreise auf dem Landweg:

Es bestehen staatliche Reisebeschränkungen für die meisten Grenzgebiete Myanmars, aber auch für andere Teile des Landes. Reisen in diese Gebiete sowie Ein- und Ausreisen auf dem Landweg erfordern deshalb besondere Reisegenehmigungen. Reisende, die ohne erforderliche Reisegenehmigung angetroffen werden, müssen mit Haftstrafen rechnen.

Deshalb sollte bei der Reiseplanung unbedingt überprüft werden, ob für Ausflüge in bestimmte Gebiete eine Genehmigung erforderlich ist.

Es gibt eine geringe Anzahl von Grenzübergangsstationen aus den Nachbarländern, über die mit einem gültigen Visum eingereist werden kann. Diese können jedoch ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden: – Tachilek (Shan-Staat) – Mae Sai (nördliches Thailand) – Kaw Thoung (Thantharyi) – Ranong (südliches Thailand) – Myawady (Kayin) – Mae Sot (Thailand) – Hteekhee (Thantharyi) – Phunaron (Thailand) – Tamu (Chin-Staat) – Morei (Indien) Die Ausreise über die internationalen Flughäfen Rangun, Mandalay und Naw Pyi Taw nach der Einreise über Land ist zulässig.

Schweizer, deutsche und internationale Führerscheine werden nicht anerkannt.

Gesundheitliche Hinweise:
Folgende Impfungen sind bei der Einreise vorgeschrieben:

  • Gelbfieber (siehe unten)

Folgende Impfungen sind bei der Einreise empfohlen:

  • Impfungen gemäss der WHO-Empfehlungen für die routinemässige Immunisierung
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
  • Typhus
  • Meningokokken-Krankheit (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
  • Tollwut, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
  • Japanische Enzephalitis, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition
  • Poliomyelitis

Masern:
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls vervollständigen.

Malaria:
Bitte beachten Sie, dass in einigen Gebieten Malaria vorherrscht. Eine prophylaktische Behandlung mit Malariamedikamenten wird empfohlen.

Coronavirus:
Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit der Atemwegserkrankung COVID-19 muss derzeit mit verstärkten Gesundheitskontrollen und damit verbundenen verlängerten Wartezeiten bei Reisen gerechnet werden. Aufgrund von Krankheitsfällen in nahezu allen Ländern der Welt besteht ein generelles Ansteckungsrisiko über die Tröpfcheninfektion. Reisende sollten sich deshalb über die Ausbreitung der Erkrankung und mögliche Schutzmassnahmen in ihrem Reiseziel informieren. Dabei sollten sie auch die unterschiedlichen Standards und Kapazitäten der Gesundheitssysteme berücksichtigen.

Poliomyelitis:
Alle Personen, die seit mehr als 4 Wochen in Myanmar sind und eine internationale Reise antreten, müssen nach WHO-Vorschriften (oraler Impfstoff bOPV oder intramuskulärer Impfstoff IPV) gegen Polio geimpft sein. Die Impfung muss vier Wochen bis zwölf Monate vor der Abreise stattgefunden haben. Bei dringenden Reisen muss die Impfung mindestens zum Zeitpunkt der Abreise durchgeführt worden sein. Allen Reisenden wird daher empfohlen, sich vollständig gegen Polio zu impfen. Die Impfung muss im Internationalen Impfschein separat bescheinigt werden.
Schwangere:

Bitte beachten Sie, dass für Schwangere folgende gesundheitliche Gefahren bestehen:

  • Zika-Virus
  • Chikungunya-Fieber

Gelbfieber:
Bei der Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten ist eine Gelbfieber-Impfung notwendig. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen. Die Impfung wird von allen Reisenden gefordert, die älter sind als 12 Monate. Dies gilt auch bei Transitaufenthalten von über 12 Stunden am Flughafen eines Landes, das Gelbfieber-Infektionsgebiet ist.

Aktuelle Länder mit Gelbfieber-Infektionsgefahr:
Afrika:  Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südsudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik   Zentral- und Südamerika:  Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela

Schlussbestimmungen:
Bitte beachten Sie, dass die gesundheitlichen Hinweise stets abhängig vom individuellen Gesundheitszustand des Reisenden sind und nicht die Konsultation eines Arztes bzw. Tropenmediziners ersetzen. Die Einreise-, Visa- und Impfbestimmungen können sich jederzeit kurzfristig ändern oder es können individuelle Ausnahmefälle auftreten. Nur die zuständige Auslandsvertretung kann rechtsverbindliche Aussagen treffen oder über die hier aufgeführten Informationen hinausgehende Hinweise liefern. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig.

Quelle: PRIORI Reisen GmbH – Stand. 12.04.2021. Diese Informationen sind ohne Gewähr. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Auslandsvertretung.

Orte und Regionen in Myanmar

Orte und Regionen in Myanmar, die momentan besucht werden können

Myanmar steht seit Jahrzehnten im Fokus der Weltpresse. Die leise Entspannung vor wenigen Jahren löste einen Tourismusboom aus, der seinerseits zu overtourism-artigen Phänomenen führte. Am Inle See, in Bagan sowie anderswo stauten sich die Touristenmassen.

Zugängliche Orte und Regionen in Myanmar (2019)Die Vorfälle sowie Schlagzeilen bezüglich des Umgangs mit Minderheiten liessen die Besucherzahlen in kurzer Zeit dramatisch zusammensacken. Heute verzeichnet Myanmar wieder Besucherzahlen wie vor dem kurzen Boom um die 2017er Jahre.

Derzeit ist es ruhig im alten Burma. Dies auch, weil vielen Besuchern nicht klar ist, welche Orte und Regionen in Myanmar denn nun offen sind und welche nicht besucht werden dürfen. Diese ‘restricted areas for foreigners and tourists’ ändern immer mal wieder. Zudem werden für einige Gebiete ‘permits’ verlangt – manchmal unerwartet. Daher reflektiert untenstehende Liste der derzeit besuchbaren Regionen nur gerade die jetzige Situation.

Wer Myanmar, das herrliche ehemalige Burma, besuchen will und dabei etwas mehr als nur gerade die drei üblichen (sowie überlaufenen) Hotspots sehen möchte, sollte dies mit einer erfahrenen Agentur tun, die eine gute Lokalverankerung hat.

So wie wir. PRIORI Reisen: Myanmar ist Burma ist Birma.

Zugängliche Orte und Regionen in Myanmar

  1. Yangon
  2. Bagan
  3. Mandalay
  4. Mokok (Ruby Land)
  5. Kyauk Me
  6. Hsibwaw
  7. Myint Kyi Nar (Kachin State)
  8. Putao (nur Innenstadt sowie Tagestrekking)
  9. Inn Daw Gyi (Kachin State)
  10. Homalin
  11. Lay Shi sowie umgebendes Naga Land
  12. Lahe sowie ein paar Dörfer in der Umgebung. Aber kein Trekking möglich.
  13. Golden Rock
  14. Hpa An
  15. Malawlamin
  16. Ye
  17. Dawei
  18. Kawtaung and Archipelagoes (Übernachtung auf dem Boot oder auf einer der Inseln)
  19. Loikaw (Kayah State)
    1. Panpet sowie die Dörfer der ‘Langhals-Leute’
    2. The Ne Nar (Das Siedlungsgebiet der Kayah-Ethnie)
    3. Htay Hko sowie Ra A Pra (Dörfer der Kayaw-Ethnie)
  20. Inle Lake sowie rekking von Kalaw nach Inle Lake, ebenso Pindaya Cave
  21. Kakku bei Taunggyi
  22. Kyeng Tung (Tagestrekking zu Ethnien wie Akah, Lahu shi, Lahu Na, Akhu)
  23. Tachileik (Grenzstadt zu Thailand)
  24. Chin State, also Mindat und Kanpetlet, Matupi, Hakah, Hpalan, Mehrtages-Trekking beim Mt Victoria
  25. Flussfahrten auf dem Ayeyarwaddy River von Bamaw nach Mandalay, Delfin Exkursion

(Stand April 2019; Angaben ohne Gewähr)

EU hebt Sanktionen gegen Myanmar auf

Aktueller Stand (2013): Sanktionen gegen Myanmar

Die Außenminister der EU-Staaten haben am Montag nach ihrem Treffen in Luxemburg beschlossen, alle Sanktionen gegen Myanmar aufzuheben. Eine Ausnahme bilden Waffenlieferungen.

Sanktionen gegen Myanmar: LandesflaggeDie EU habe die deutlichen Errungenschaften der Reform in Myanmar verfolgt. In dem im Anschluss an das Treffen veröffentlichten Kommunique begrüßte die EU außerdem die Bemühungen des Landes in der Verwirklichung der Demokratie und Redefreiheit. Darüber hinaus wurden die Korruptionsbekämpfung, der Aufbau des Parlaments sowie die Freilassung politischer Gefangener gewürdigt.

Ein weiterer Artikel zeigt die Beziehungen zwischen der EU und Myanmar auf. Des Weiteren können Sie sich über die aktuelle Aussenpolitik zu Myanmar beim Auswärtigen Amt informieren.

Neue Botschaft in Myanmar

Die Schweiz eröffnet Botschaft in Myanmar

Bern, 01.06.2012 – Im Sommer dieses Jahres wird die Schweiz in Myanmar eine Botschaft eröffnen. Einerseits wird sie damit dem grossen Potenzial dieses Landes in wirtschaftlicher sowie touristischer Hinsicht gerecht. Andererseits trägt der Entscheid der demokratischen Öffnung und dem politischen Wandel nach einem halben Jahrhundert autoritärer Herrschaft Rechnung. Um den laufenden Wandel hin zur Demokratie zu unterstützen, wird auch die Entwicklungszusammenarbeit mit Myanmar verstärkt.

Im vergangenen Jahr hat die Militärregierung von Myanmar die Amtsgeschäfte formal an eine zivile Regierung übertragen. Diese leitete einen politischen Wandel sowie eine allmähliche Öffnung ein. Damit endet die kompromisslos autoritäre Herrschaft der Militärregierung nach einem halben Jahrhundert. Der Bundesrat hat heute beschlossen, auf den Wandel in Myanmar mit der Eröffnung einer Botschaft zu reagieren. Die Interessen der Schweiz wurden bisher von der Vertretung in Bangkok aus verfolgt.

Neben der Anerkennung der bisherigen demokratischen Fortschritte und der Ermutigung zu weiteren, sprechen solide Interessen für die Eröffnung einer diplomatischen Vertretung. Politisch wird ein demokratisches Myanmar als Land zwischen Indien sowie China eine geostrategisch zunehmende Bedeutung erlangen. Es verfügt über beachtliche natürliche Ressourcen und hat Aussichten, an den wirtschaftlichen Erfolg vergangener Epochen anzuschliessen – nach seiner Unabhängigkeit 1948 war es das wohlhabendeste Land Südostasiens und galt in den 1950er Jahren als grösster Reisproduzent sowie –exporteur.

Zudem wird erwartungsgemäss die Tourismusbranche massiv anwachsen

Aus diesen Gründen kann davon ausgegangen werden, dass auch die Präsenz von Schweizer Staatsangehörigen in Myanmar zunehmen wird. Der damit verbundene Betreuungsaufwand ist ein weiteres Argument für die Eröffnung der Botschaft.

Um den laufenden Wandel hin zur Demokratie zu unterstützen, wird die Schweiz auch ihre Entwicklungszusammenarbeit mit Myanmar verstärken. Das Volumen der Entwicklungszusammenarbeit wird im Laufe der folgenden vier Jahre auf rund 25 Mio. CHF erhöht. Vorgesehen ist ein Programm in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit sowie Programme in den Bereichen Berufsbildung und Minenräumung.

Zu den 24 Staaten, die derzeit eine Botschaft in Myanmar unterhalten, gehören die USA, Deutschland, Frankreich, UK, Italien, China, Russland sowie die ASEAN-Staaten. Andere wie Norwegen und Kanada planen, eine Botschaft zu eröffnen. Die neue Schweizer Vertretung in Myanmar wird primär Aufgaben der Interessenswahrung übernehmen. Die konsularischen Dienstleistungen werden nach wie vor vom regionalen Konsularcenter in Bangkok aus erbracht. Eine Integration des Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in die Schweizer Botschaft in Myanmar ist für 2013 vorgesehen. Aktuell verfügt die Schweiz über ein Programmbüro der Humanitären Hilfe in Rangoon.

Quelle: www.admin.ch